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1. September 2013 7 01 /09 /September /2013 23:44

http://d1.stern.de/bilder/stern_5/politik/2013/KW35/2808_TV-Duell_1260-%283%29_fitwidth_489.jpg

 

Ab und zu beschäftige ich mich auch mal mit wichtigeren Themen. Diesmal: DAS TV-DUELL.

 

Einige Worte vorab:

Die SPD hatte mit ihrem Extrem-Kandidaten Peer Steinbrück beim anstehenden TV-Duell nichts zu verlieren, denn in der Bundesrepublik herrschte vielerorts eine Antipathie - selbst bei SPD-Anhängern. Es stellte sich oft die Frage, weshalb er nicht ersetzt würde. Steinbrück ist ein hervorragender Redner, der eigentlich Menschen bewegen könnte, wenn er - ja, wenn er doch sympathischer wäre. Und vielleicht auch menschlicher.
Da hatte es die Angie schon leichter. Dementsprechend gelassen ging sie in das Gespräch. Ihrem Kontrahenten war Nervosität schon anzumerken.

 

Diese Gelassenheit wirkte auf mich allerdings sehr überheblich. Gewohnt ruhig beantwortete sie in laaangen Phrasen die Fragen - und redete auch öfter mal drum herum.
Antworten wie zum Beispiel zur PKW-Maut mussten ihr aus der Nase gezogen werden.
Will man das?

Nein, ich will Offenheit, Ehrlichkeit und klare Statements.

Dies lieferte Kanzlerkandidat Steinbrück gekonnt, was ihn mir wesentlich sympathischer machte. Er zeigte Kampfgeist, er wollte gewinnen und ich denke, das hat er auch! Ich meine damit nicht das Duell an sich und erst recht nicht die Wahl, aber er hat gepunktet - im Vergleich zu dem, wie er in den Medien präsent war (Nebeneinkünfte etc.), schien er hier besonders bürgernah und menschlich. Wo Angela Merkel strickt ihrer ruhigen Linie folgte, zeigte Steinbrück Einsatz.

Ebenfalls negativ ist mir bei der Frau Bundeskanzlerin aufgefallen, dass sie scheinbar ungern die Fragen der Moderatoren hören wollte, Zwischenfragen ließ sie Will, Raab, Kloeppel und Illner kaum aussprechen. Das ist doof und arrogant. Ich entschuldige mich für meine Wortwahl, doch dass trifft mein Empfinden am besten.

 

Mein persönliches Fazit:
Peer Steinbrück musste sich beweisen - und das tat er auch. Größtenteils hat er nur gepunktet und die meisten Unentschlossenen von sich überzeugt.
Angela Merkel war einfach wie immer: Kampfgeist nicht erkennbar, betont gelassen und von sich überzeugt. Es schien, als sei sie der Ansicht, sie habe es gar nicht nötig, um Wählerstimmen zu kämpfen.
Ein No-Go, wie ich finde!
Steinbrück hat das beste daraus gemacht. Wobei ich bezweifle, dass Rot-Grün Schwarz-Gelb nach der Wahl ablösen wird. Eine große Koalition wird ja fast ausgeschlossen.
Es wird wahrscheinlich bei der Lovestory Angie + Fipsi auch weitere 4 Jahre bleiben.
Wie erfolgreich, wird sich zeigen.

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Published by Roxana Dellamorte - in Zwischen Gesellschaftskritik und Wahnsinn

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